Begriffe aus der Computerwelt

    Hier werden nach dem Alphabet oft verwendete Begriffe aus allen Computersegmenten kurz erklärt.
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    B

    Bit  ist die Bezeichnung für eine Binärziffer (üblicherweise "0“ und "1“). Es ist aber auch die kleinstmögliche Informationseinheit.

    • Mit 1 Bit lassen sich zwei Zustände beschreiben: wahr oder falsch, "0" oder "1".
    • Mit 2 Bits sind es 4 Zustände: "0,0" oder "0,1" oder "1,0" oder "1,1".
    • Mit 8 Bits (2 hoch 8 = 256 Zustände) lassen sich die Ziffern 0 bis 9, die grossen und kleinen Buchstaben, sprachspezifische Zeichen, Sonderzeichen und einige Steuerzeichen, wie z.B. Leerzeichen, Zeilenvorschub usw. darstellen.
      • A hat den Code 0100 0001
      • C ist 0100 0011,
      • y ist 0111 1001,
      • ä ist 1110 0100

    Byte  Acht Bits werden zu einer Einheit – sozusagen einem Datenpäckchen – zusammengefasst und allgemein Byte genannt. Übertragungsraten (z. B. die maximale Geschwindigkeit eines Internet-Anschlusses) gibt man üblicherweise auf der Basis von Bits an. (z.B. 5'000 kBits/s).

    Browser  sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten oder auch von Dokumenten und Daten. ►mehr

    Byte  sind 8 Bit. Kapazitäten von Speichermedien (Festplatten, DVDs, Arbeitsspeicher) werden in Byte angegeben. Dabei gilt:
    1 Kilobyte (kB) = 1'024 Byte
    1 Megabyte (MB) = 1'024 kB = 1'024 mal 1'024 Byte = 1'048'576 Byte.
    Eine CD von 700 MB Kapazität fasst etwa 140'000 Seiten Text.

     

    C

    Cloud  das englische Wort für Wolke.

    Cloud Cumputing  Betriebssystem, Programme und Daten liegen nicht mehr auf dem heimischen Computer, sondern irgendwo auf einem oder mehreren Servern. Die Benützung von Betriebssystem und Programmen ist meist kostenpflichtig, für das Lagern von Daten muss Speicherplatz gemietet werden (oft sind einige MB gratis). Die Verbindung erfolgt über das Internet.

    Community  Eine Online-Community (Netzgemeinschaft) ist eine Sonderform der Gemeinschaft; hier von Menschen, die einander via Internet begegnen und sich dort austauschen.

    Ctrl-Taste  Abkürzung für Control-Taste. Auf deutschen Tastaturen auch etwa mit "Strg" für Steuerung beschriftet.

     

    D

    Download  Eine Datei (Musik, Film, Daten usw.) oder ein Programm aus dem Internet auf den eigenen Computer runterladen.

     

    E

    E-Mail  ['i:me:l ], die; -, -s, auch (bes. südd., österr., schweiz.) das; -s, -s (elektronische Post) © Duden - Die deutsche Rechtschreibung, 25. Aufl. Mannheim 2009 [CD-ROM]

     

    F

    Forum  siehe Internetforum.

    Flash Player  Software von Adobe zum Betrachten von Filmen im SWF-Format.

     

    H

    Homepage  Die Startseite einer Website.

    Hits und Visits  Wie die Zugriffe auf eine Website bemessen und bezeichnet werden.

     

    I

    IMAP  = Internet Message Access Protocol. IMAP bietet die Möglichkeit die E-Mails direkt auf dem E-Mailserver zu verwalten ohne sie vorher herunterladen zu müssen. Die eingehenden E-Mails werden nicht direkt auf den Rechner geladen. Auf dem E-Mailserver können Ordner eingerichtete werden, in die die Nachrichten verschoben werden können.
    Wem nutzt IMAP? Vorteile durch die Nutzung von IMAP hat nur derjenige, der seine E-Mails an verschiedenen Orten bearbeitet, beispielsweise im Büro und zu Hause. Auch wer seine E-Mails mit einem Smartphone abruft, sollte IMAP verwenden. Die E-Mails bleiben dann auf dem Server und können von einem anderen Ort aus auch noch abgerufen und bearbeitet werden. Anwender die nur auf einem PC stationär arbeiten können von IMAP nicht profitieren. ►mehr

    Internet  Das Internet ist ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie E-Mail, Dateiübertragung, WWW und in letzter Zeit zunehmend auch Telefonie, Radio und Fernsehen. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden. ►mehr

    Internetforum  Ein Internetforum ist ein virtueller Platz zum Austausch und Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen. Die Kommunikation findet dabei nicht in Echtzeit, statt. ►mehr

     

    K

    Kontextmenü  Ein Kontextmenü wird hauptsächlich dadurch geöffnet, dass mit der rechten Maustaste ein bestimmtes Objekt (Wort, Bild, Schaltfläche usw.) angeklickt wird. Bei den Ein-Tasten-Mäusen von Apple ist unter Mac OS beim Klicken gleichzeitig die Taste Ctrl zu betätigen. Im Gegensatz zum normalen Menü enthält ein Kontextmenü nur Menüpunkte, die zum jeweiligen Zeitpunkt für das ausgewählte Objekt sinnvoll sind. Dadurch bleiben Kontextmenüs übersichtlich.

     

    L

    Link  Verknüpfung, Verbindung, Verweis ►mehr

    Login  Sich in einem Computersystem bei einem bestimmten Dienst anmelden (einloggen). Meist wird noch ein Passwort verlangt.

     

    M

    Malware  Als Schadprogramm oder Malware bezeichnet man Computerprogramme, die entwickelt wurden, um vom Benutzer unerwünschte und schädliche Funktionen auszuführen. Die Schadfunktionen sind gewöhnlich getarnt oder die Software läuft gänzlich unbemerkt im Hintergrund. Malware wird unterschieden in folgende Typen:

    • Computerviren sind die älteste Art der Malware. Sie verbreiten sich, indem sie Kopien von sich selbst in Programme, Dokumente oder Datenträger schreiben.
    • Ein Computerwurm ähnelt einem Computervirus, verbreitet sich aber direkt über Netze wie das Internet und versucht, in andere Computer einzudringen.
    • Ein Trojanisches Pferd (kurz Trojaner) ist eine Kombination eines (manchmal nur scheinbar) nützlichen Wirtsprogrammes mit einem versteckt arbeitenden, bösartigen Teil, oft Spyware oder eine Backdoor. Ein Trojanisches Pferd verbreitet sich nicht selbst, sondern wirbt mit der Nützlichkeit des Wirtsprogrammes für seine Installation durch den Benutzer.
    • Eine Backdoor ist eine verbreitete Schadfunktion, die üblicherweise durch Viren, Würmer oder Trojanische Pferde eingebracht und installiert wird. Sie ermöglicht Dritten einen unbefugten Zugang („Hintertür“) zum Computer, jedoch versteckt und unter Umgehung der üblichen Sicherheitseinrichtungen.
    • Spyware und Adware forschen den Computer und das Nutzerverhalten aus und senden die Daten an den Hersteller oder andere Quellen, um diese entweder zu verkaufen oder um gezielt Werbung zu platzieren. Diese Form von Malware wird häufig zusammen mit anderer, nützlicher Software installiert, ohne den Anwender zu fragen und bleibt auch häufig nach deren Deinstallation weiter tätig.
      • Als Spyware bezeichnet man Programme, die Informationen über die Tätigkeiten des Benutzers sammeln und an Dritte weiterleiten.
      • Adware wird Software genannt, die – häufig zusammen mit gewünschten Installationen oder Webabrufen – ohne Nachfrage und ohne Nutzen für den Anwender Funktionen startet, die der Werbung oder auch Marktforschung dienen.
    • Scareware ist darauf angelegt, den Benutzer zu verunsichern und ihn dazu zu verleiten, schädliche Software zu installieren oder für ein unnützes Produkt zu bezahlen. Beispielsweise werden gefälschte Warnmeldungen über angeblichen Virenbefall des Computers angezeigt, den eine käuflich zu erwerbende Software zu entfernen vorgibt.

    Mailclient  Als E-Mail-Programm, Mail User Agent (deutsch: etwa Post-Benutzer-Programm) oder auch kurz Mail-Client, bezeichnet man ein Programm, mit dem E-Mails empfangen, gelesen, geschrieben und versendet werden. Bekannte Programme sind Outlook, Windows Mail oder Thunderbird. ►mehr

    Mailserver  Ein Server, der E-Mails verwaltet. Er hat die Aufgabe, E-Mails zu empfangen, zu versenden, zu speichern oder weiterzuleiten.

     

    P

    Podcast  Beim „Podcast” handelt es sich um eine Reportage, einen Radiobeitrag o. Ä., der als Audiodatei im Internet zum Herunterladen angeboten wird. Dem Begriff „Podcast” liegt ursprünglich ein Eigenname zugrunde, und zwar der Handelsname für einen MP3-Player – „iPod®”. Hinzu kam die zweite Silbe des englischen Verbs „to broadcast” (= „senden, übertragen”).

    POP / POP3  Das Post Office Protocol (POP) ist ein Übertragungsprotokoll, über welches E-Mails von einem E-Mail-Server abgeholt werden können. POP3 ist in der Funktionalität sehr beschränkt und erlaubt nur das Auflisten, Abholen und Löschen von E-Mails am E-Mail-Server. Die E-Mails werden auf den eigenen Computer geladen. Auf dem Server werden sie - je nach Einstellung im Mailprogramm - sofort oder nach einer vorgegebenen Anzahl Tagen gelöscht. ►mehr

    Pop-up  Ein Pop-up ist ein Element eines Computerprogramms, das aufspringt und dabei andere Teile überdeckt. Ein Beispiel für Pop-up ist das Kontextmenü, das an der Position des Mauszeigers auftaucht.

    Pop-up-Blocker  Da unerwünscht aufklappende Pop-ups zu Werbezwecken für Internetnutzer äusserst störend sind, verfügen moderne Browser über Pop-up-Blocker. Ein Pop-up-Blocker ist eine Funktion, die das unerwünschte Öffnen von zusätzlichen Browser-Fenstern, den so genannten Pop-ups, unterbindet. Die Funktion ist in vielen modernen Webbrowsern enthalten und kann bei älteren Modellen aber auch nachträglich als Plug-in-Erweiterung installiert werden. Gelegentlich ist ein Eingreifen des Benutzers erforderlich, wenn eigentlich erwünschte Popups geblockt werden, die in Wirklichkeit keine Werbung enthielten.

     

    S

    SMTP  Das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP, zu deutsch etwa Einfaches E-Mail-Sendeverfahren) dient zum Austausch von E-Mails in Computernetzen. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Zum Abholen von Nachrichten kommen andere, spezialisierte Protokolle wie POP3 oder IMAP zum Einsatz. ►mehr

    Strg-Taste  Die Steuerung-Taste, kurz Strg-Taste, ist eine Taste zum Aufrufen von Zusatzfunktionen. Sie befindet sich auf der PC-Tastatur ganz links in der untersten Tastenreihe und meist ein zweites Mal rechts unten. Auf schweizerischen Tastaturen ist die Taste mit der englischen Bezeichnung Ctrl (für Control) beschriftet.

    U

    Upload  Eine Datei (Musik, Film, Daten usw.) oder ein Programm vom eigenen Computer ins Internet hochladen.

     

    W

    Webbrowser  siehe Browser.

    Webmail  Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, die die Verwaltung von E-Mails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmässig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Vorteilhaft sind die geringen Anforderungen, da E-Mails von jedem Computer mit Internetanbindung und Webbrowser verfügbar sind. Nachteilig ist, dass die Weboberflächen im Vergleich zu gängigen E-Mail-Clients teils weniger Funktionen beherrschen.

    Webmaster  Der Webmaster befasst sich mit der Planung, grafischen Gestaltung, Entwicklung, Wartung und Administration von Websites. Er ist der erste Ansprechpartner bei technischen Problemen, Fragen oder Anregungen zu einer Website.

    Webseite  Ein einzelnes Webdokument ist eine Webseite, z.B. diese Seite.

    Website  Webauftritt, Webpräsenz. www.computeria-solothurn.ch ist eine Website. Eine Website besteht aus mehreren Webseiten.

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